Musik-Chef

Ralf Hohn

Hintergrund

Ralf Hohn stammt aus Pulheim und kam im April 1973 als Frühgeburt mit sechseinhalb Monaten zur Welt. Wenig später erblindete er vollständig im Brutkasten.

Von seiner Sehbehinderung hat er sich allerdings wenig beeindrucken lassen. Über den ortsansässigen Schwimmverein kam er in die Schwimmnationalmannschaft der Behinderten. Zu seinen größten Erfolgen zählten neben zahlreichen deutschen Meistertiteln, der Gewinn der Jugendweltmeisterschaft in Miami 1989 und weitere Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften. Ein besonderes Erlebnis war für ihn die Teilnahme an den Paralympics 1992 in Barcelona, wo es für 2 vierte Plätze reichte.

Recht früh begeisterte sich Ralf auch für das Medium Radio und machte später ein Praktikum bei der Deutschen Welle, wo er als freier Mitarbeiter verschiedene Musiksendungen moderierte. Was Einzelne zunächst für unmöglich hielten; Ralf hat in seinen Sendungen sogar die Technik am Sendepult bedient. Dafür musste er aber viele Menschen von seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten überzeugen. Zum Glück gelang ihm das überragend und die Karriere als Moderator war nicht mehr aufzuhalten. 


 

Seine Lebenseinstellung lautet…

Den Satz „Ich kann das nicht…“ möchte Ralf schlicht nicht hören. „Wir können im Leben (fast) alles erreichen. Wir können mit fast allen Umständen klar kommen, uns jeden Tag verändern. Der Schlüssel dazu befindet sich zwischen unseren beiden Ohren. Wenn wir ein wenig Luft aus unseren Problemen, der Verzweiflung und der Wut des Alltags lassen, macht es den Kopf frei für neues Denken. Es entscheidet über Hass oder Offenheit, Erfolg oder Niederlage, über Reichtum und Armut, über Liebe oder Einsamkeit, über Schwere oder Glück. Wann immer man sich künftig bei einer althergebrachten Sichtweise ertappst (»Das geht nicht!«), probiert doch mal, das Gegenteil zu denken. Ja, dreht eure Gedanken um exakt 180 Grad. Macht aus einem »Das geht nicht!« ein »Und los!«. Aus »Das kann ich nicht« wird »Und los!«. Wenn es einem gelingt, die bisherigen Bewertungen und Denkmuster zu drehen, wird man in der Lage sein, neue Wege zu finden, von denen man nicht im Ansatz gedacht hätte, das sie existieren könnten.

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