Köln am 11.11.2015 steht Kopf

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Neues aus der Kölner Szene - Artikel

[GS] - Das Karnevalsmotto 2015/2016   Kölle steiht Kopp haben in diesem Jahr auf diversen Veranstaltungen zigtausend  kostümierte Jecke in die Tat umgesetzt. Wer wollte brauchte gar nicht weit zu gehen um Heumarkt, Eröffnung der Session durch die Willi Ostermanngesellschaft, Gürzenich Benefiz der Kleinen Erdmännchen oder z.B.  Senatshotel Eröffnung der KG Unger Uns, zugunsten der Dombaufenster. Das milde Novemberwetter hatte zigtausende zum Heumarkt und Nebengassen gelockt.
Ein 7 stündiges Musikprogramm der Kölschen Szene heizte den Jecken richtig ein.

Einige warteten schon seit 5:30 Uhr in der ersten Reihe auf den Beginn der Veranstaltung von der Willi Ostermann Gesellschaft. Diverse mit gebrachten Köstlichkeiten in fester und flüssiger Form hielt die Besucher in Feierlaune.

Das designierte Dreigestirn Prinz Thomas Elster, Bauer Ulrich Anton Maslak und Jörg Hetzner die kommende Jungfrau wurden pünktlich vorgestellt. Die Jungfrau musste sich vorab damit anfreunden ihren schön gepflegten Bart zu opfern. Eingeseift wurde sie schon einmal auf der Bühne. Und so ging es Schlag auf Schlag bis in die frühen Abendstunden.

Etwas Besonderes gab es am Tag vorher zum Soundchek der vielen Bands. Den Altreuchern und den Funky Marys wurde kurz nach 18 Uhr wegen einer angeblichen Beschwerde den Soundcheck untersagt. Verstehe dass wer will.

Die zweitgrößte Veranstaltung im Kölner Gebiet fand nun zum drittenmal auf der Schäl Sick  statt. Der Tanzbrunnen ist mittlerweile zum drittenmal die Heimat am 11.11. der Karnevalsgesellschaft  Die Große von 1823.ev.  Elftausend Jecken bevölkerten die Freifläche vor der Bühne. Hier findet man ein etwas anderes Publikum. Es hat sich mittlerweile in der Bevölkerung herumgesprochen das hier etwas anderes gefeiert wird. Ein großes Familienfest für alle Altersklassen. Vom kleinsten Stropp bis zur rüstigen Großmutter war alles vertreten. Ohne Krakeelereien und Schnapsleichen. Das Musikprogramm bot alles was Köln zu bieten hat. Hier gibt man auch dem musikalischen Nachwuchs eine Chance. Es wurde gesungen, getanzt und geschunkelt nicht nur vor sondern auch auf der Bühne. Hinter der Bühne wurde Norbert Blüm gesichtet der sich die Gruppe Brings mit Sohn Christian am Schlagzeug ansehen und hören wollte. Auch 1.FC Trainer Peter Stöger machte eine karnevalistische Stippvisite. Diese Veranstaltung ist in nur drei Jahren zum absoluten Muss der Sessionseröffnung geworden. Und das Beste ist: Ein Jahresvertrag für die nächsten 11 Jahre sind schon unter Dach und Fach. Also schnell die günstigen Karten bestellen solange von vorhanden.