Live

So hatte sich das Wolfgang Niedecken von der Band BAP nicht vorgestellt. Im Jahr 2002 trat er das erst Mal in der Herrmann-Hesse Stadt Calw aus. Auf dem Marktplatz wurde die Band frenetisch umjubelt und gefeiert. Aber 12 Jahre später bei den Klosterspielen in Hirsau Anfang des Monats war vieles anders. Während man damals in unmittelbarer Nähe des Markplatzes nächtigte, hatten die Musiker und Crew in diesem Jahr einen Anfahrtsweg von ca. 20 Kilometer zu bewältigen. Und weil es auf der Strecke von Hirsau nach Warth (BEST WESTERN Hotel Sonnenbühl) eine Umleitung gab und die Crew auf ihr Navi vertraute, bedeutete die Anfahrt gut anderthalb Stunden „Schnitzeljagd“. Und auch sonst war man wohl vom Organisatorischen enttäuscht, denn so schreibt Wolfgang Niedecken in seinem Tourbericht unter anderem:

 

 

 Auszug aus dem Tourtagebuch von Wolfgang Niedecken (http://www.bap.de/start/aktuell/logbuch/samstag-02-august-2014-calwklosterruine-hirsau):“Die Wege hinter der Bühne sind kompliziert, Wandertag ist angesagt. Der Einfachheit halber beziehe ich im Produktionsbüro-Zelt hinter der Bühne Quartier. Die restlichen Facilities, wie Band- und Crew-Garderoben, sowie das Catering sind talabwärts und nur durch ein Labyrinth von Gemüsebeeten zu erreichen, in der Grundschule untergebracht. Diese Strecke tut man sich freiwillig nicht öfter als unbedingt nötig an….. Entspannter Soundcheck, ein Radio-Interview Anm. der Redaktion: In einem Schreiben von Oberbürgermeister Ralf Eggert an die Redaktion, wurde uns mitgeteilt, das ein Interview mit Wolfgang Niedecken vom Veranstalter Reinhard Stöhr uns ohne Angabe von Gründen verwehrt wurde.), Bücher, CDs und Plakate signieren und erst um 20:30 auf die Bühne. Warum das heute so ist, erfahre ich nicht, hängt aber vermutlich mit dem ständigen Gebimmel irgendeiner wichtigen Glocke zusammen….Nach der Show dann wegen einer Umleitung erneute Gurkerei durch den nächtlichen Schwarzwald, denn unser Hotel liegt irgendwo mitten in der Pampa. Wie ich höre, hat sich die Crew nicht an den Umleitungsschildern orientiert, sondern aufs Navi vertraut und ist erst nach über anderthalb Stunden Schnitzeljagd eingetroffen. Das ist schon ganz ordentlich für knapp 20 km Luftlinie“ (Zitat Ende)

Auf Nachfrage bei einem Hotel in unmittelbarer Nähe des Veranstaltungsortes wurde uns mitgeteilt, dass zwar noch Zimmer freigewesen wären,aber man sei zu „zu Vornehm“ gewesen. Auch andere Hotels in der nahen Umgebung hatten in dem Zeitraum noch Zimmer frei. Warum diese vom Veranstalter nicht für die Künstler gebucht wurden, ist uns leider nicht bekannt.

 

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