+++Die nächsten Studiogäste: Lukas Wachten am 25.07., 5 Jraad am 08.08., Klüngelköpp am 05.09., Die Cöllner am 19.09. jeweils live ab 19 Uhr +++

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[GW]  Samstag Abend, bei der Künstlerpräsentation des Stammtisch`s Kölner Karnevalisten, ausverkauftes Haus im Maritim. Die Gäste kamen mit hohen Erwartungen und wurden nicht enttäuscht. Geboten wurde ein Programm der Spitzenklasse von Top-Künstlern. "Social Jeck - Kunterbunt vernetzt" - diesjähriges Motto - wurde von den Meisten, der an den Stammtisch angeschlossenen Künstlern, angenommen und sehr gut umgesetzt.

Die Eröffnung des bunten Abends übernahm Trompeter Lutz Kniep der, mit seinem Medley kölscher Hits und der dazu passenden Lasershow, die Gäste in Stimmung brachte. Die Begrüßung der Gäste erfolgte durch Stammtisch Baas Bruno Paß, der es sich nicht nehmen ließ dem Chef des Literatenstammtisch Hubert Koch der Geburtstag hatte, ein Ständchen zu bringen. Eine Umbaupause wurde genutzt um Jürgen Blum, der seit 1970 Mitglied des Stammtisch Kölner Karnevalisten ist, die Urkunde zur Ernennung zum Ehren-Baas des Stammtisch´s zu überreichen.

Moderiert wurde der Abend von Manfred Schweinheim, der sehr souverän durch das Programm führte.

 

Tanzgruppen:

Insgesamt sieben Tanzdarbietungen gab es zu sehen. Der Nachwuchs der Tanzgruppen "Kammerkätzchen u. Kammerdiener" und " De Höppemötzjer" zeigten auf hervorragend Weise, dass es an gutem Nachwuchs nicht fehlt. Ihren großen Mitstreitern stehen sie in nichts nach. Die Tanzgruppe "Kölsch Hännes´chen 1955 e.V." brachte ihren Nachwuchs gleich mit auf die Bühne. Ein wunderbar buntes Bild, die Tänzer/innen in den original Kostümen der Figuren des Hänneschen Theaters. Zu den Klängen Ostermanns und der Bläck Fööss, vom Orchester Marcus Quodt gespielt und von Hänneschen Sänger Marko Moß gesungen, zeigte die Gruppe eine erstklassige Tanz- und Akrobatik Leistung. Geehrt wurden sie für ihre 44 jährige Mitgliedschaft beim Stammtisch und für ihr ihr 60jähriges Jubiläum in der kommenden Session.

Die Tanzgruppen "De Höppemötzjer e.V.", "Kammerkätzchen u. Kammerdiener", Tanzcorps "Kölner Rheinveilchen" und die "Cheerleader des 1. FC Köln" überzeugten mit ihren neuen Tänzen und Akrobatikeinlagen.

 

Redner:

Ralf Knoblich, der "Knubbelich vum Klingelpütz" erzählt nicht nur Geschichten aus seinem Berufsleben, sondern auch wie schwer es ein Redner im Karneval doch hat, wenn das Motto alles andere als Kölsch ist.

"Das Motto hört sich an wie ein Lactose freier WC Reiniger!", was die Gäste zum brüllenden Lachen reizte. Im Laufe seiner Rede und genauer Betrachtung des Themas, freundet er sich jedoch mit dem Motto an. Sein Fazit zum Sessionsmotto:

"Festkomitee...chapeau....ävver immer noch Driss!"

"De Huusmeister vum Bundesdaach", Axel Foppen und Frank Fander, erzählten von ihren Erlebnissen und Eindrücken aus Berlin.

"Schlabber und Latz", Bernd Horbach und Dieter Baumanns, waren die Überraschung des Abends. Für ihr spritziges Zwiegespräch bekamen sie Zwischenapplaus und am Ende ihrer Präsentation stehende Ovationen.

Als Abräumer der Rednervorstellungen lag der "Tuppes vom Land", Jörg Runge, ganz weit vorne. In seiner Reimrede nimmt er das Sessionsmotto auf die Schippe, wobei er nicht nur die sozialen Netzwerke, sondern auch einige Apps aufs Korn nimmt. Tages- und Zeitgeschen kommen auch nicht zu kurz, so z.B. zur fünften Vermählung von Lothar Matthäus: "Matthäus ist der einzige Mensch der Pay Back Punkte beim Standesamt bekommt." Runge erhältfür seine brillante Rede Standing Ovations und begeisterte Zurufe.

"Knacki Deuser" kam zu später Stunde auf die Bühne. Bei seiner flotten satirischen Rede blieb  bei den Gästen kein Auge trocken. Er lässt nichts aus in seiner Rede, egal ob Politik, die Kölsche Mentalität, die Deutsche Fussballweltmeisterschaft oder gar sich selbst. "Den besten Auftritt meines Lebens, mit drei Zugaben, hatte ich weil die Höhner die Ausfahrt auf der Autobahn verpasst haben!" Trotz der späten Stunde war das Publikum sehr aufmerksam bei Knacki´s Rede und belohnte mit frenetischem Beifall.

 

Musik:

"Querbeat", die 17 Musiker starke Brass&Marching Band, heizte dem Publikum gleich zu Anfang richtig ein. Bei ihren Samba- und Dixieland Klängen war gleich Party angesagt. Neben ihrem neuen Hit " nie mehr Fastelovend"

spielten sie auch Ostermann Hits auf ihre eigene flotte Art und Weise.

Nadine Fiegen und Chantal Kursch die "Domhätzjer" sind neue Mitglieder beim Stammtisch. Das Duo überzeugte mit ihren Songs "Jangk met mir durch Kölle" (Walzer), "Du bes dä" und der Ballade "Dat es ming Heimat". Das war Ohren- wie Augenschmaus für jeden anwesenden Gast. Es gab viel Applaus für die Mädels und den haben sie sich auch verdient.

"Blom un Blömcher", Hannes Blum Altmeister der Parodie und Persiflage bot mit seinen Mitstreitern Oly Blum und Bernd Kreuz wieder einmal ein einzigartiges Comedy Programm. Ob als "Bad Boy", "Netto Mitarbeiter" oder "Conchita Wurst" Hannes steht jede Verkleidung. Der Vortrag von Blom un Blömcher lag wie immer auf sehr hohem Niveau und erntete lauten, begeisterten Applaus und Zugaberufe.

"Kuhl un de Gäng", ebenfalls wie die Domhätzjer neu beim Stammtisch Kölner Karnevalisten begannen mit einem alten Ostermann Song in neuem Gewand ihren Vortrag. "Och wat wor dat fröher...." leicht verjazzt, kam beim Publikum an. Ihr neuer Titel "Ich han dä Millowitsch jesinn" mussten die Gäste erstmal sacken lassen, um dann letztendlich von den Stühlen zu kommen und zu tanzen. Schunkeln und mitsingen war bei dem Titel "Immer wenn ich Heimwieh han" angesagt. Trotz ihres hervorragenden Auftritts gab es nur mäßigen Applaus.

"Die Domstädter" die Big Band Kölns, brachte sich Verstärkung mit. Mit zwei schottischen Dudelsackpfeifern wurden kölsche Hits aufgepeppt, klar das "Highway Cathredal", der zum FC Song wurde; nicht im Programm fehlte.

"Kölschraum" wartete mit gleich vier Songs auf. Mit ihren Titeln "rischtisch fiere", "Jeschenk ze dür", "Brav sin" und "Funkemarie", liessen sie ihre ganze musikalische Bandbreite hören. Kleine Besonderheit bei "Funkemarie" war das Tanzpaar der Rheinveilchen, welches die Bühne betrat und zum Lied tanzte, doch zu guter Letzt hob der Frontmann von Kölschraum "sein" Funkemarieche profesionell hoch. Die Band hat sich sehr gut präsentiert und erntete viel Applaus.

 

Fazit der Präsentationsabend des Stammtisch Kölner Karnevalisten:

Ein bunter Abend mit abwechslungsreichem Programm, so dass für jeden etwas dabei war. Ein sehr gut durchstrukturiertes ausgewogenes Programm das keine Wünsche offen ließ.

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